VISIT OKINAWA JAPAN Official Okinawa Travel Guide

Reichhaltige Meeresfrüchte aus dem Meer Okinawas

Die Meerestiere, die im blauen Ozean von Okinawa aufgewachsen sind, zeichnen sich durch Ihr farbenfrohes und einzigartiges Äußeres aus. Diese Tiere sind nicht nur ein Genuss für die Augen, sondern auch für den Gaumen, ob nun roh, gekocht oder frittiert.
Genießen Sie den einzigartigen Geschmack des südlichen Okinawa.

Zackenbarsche
ミーバイ

Die im Okinawa-Dialekt als Miibai bezeichnete Gruppe der Zackenbarsche, von denen verschiedene Arten in den Korallenriffen rund um Okinawa leben, wird auf Okinawa eine florierende Zucht des Malabar-Zackenbarsches durchgeführt, dessen erstklassiges weißes Fleisch einen sehr köstlichen Geschmack besitzt und nicht nur perfekt zu japanischen, europäischen und chinesischen Gerichten passt, sondern als Naturprodukt besonders hoher Güte direkt nach dem Fang im Meer so wie er ist verladen werden kann.

Thunfisch
マグロ

Besonders charakteristisch für das Fett der innerhalb der Präfektur gezüchteten Thunfische ist sein erfrischender Geschmack. Okinawas Produktion an Meeresfrüchten beträgt ungefähr die Hälfte der Gesamtproduktion. Von Thunfisch bis zum weißen Thunfisch werden je nach Jahreszeit die verschiedensten Arten gefangen. Frisch besitzen sie eine bezaubernde Farbe und das in dünne Scheiben geschnittene Fleisch schimmert durchscheinend rot. Weiterhin enthält Thunfisch reichlich das die Hirntätigkeit fördernde DHA und EPA.

Echter Bonito
カツオ

Ob Chanpurū oder Suppen, in der Küche von Okinawa darf Bonito-Dashi nicht fehlen. Das heißt aber nicht nur, dass japanweit Okinawa die meisten Bonito-Flocken verbraucht, sondern auch, dass Okinawa mit dem „ersten Bonito der Saison“ den Sommer verkündet und in Japan am zeitigsten den Bonito genießen kann. Bezüglich des Bonito-Fischfangs in Okinawa sind mit über 100 Jahren Bonito-Fischfangtradition die Stadt Motobu und die Insel Ikema von den Miyako-Inseln sowie die Insel Irabu/Sarahama-Hafen sehr berühmt. Von Ende März bis ungefähr Oktober werden hier die Fischfangschiffe entladen und nicht nur mit Zitrusessig und Gewürzen als Sashimi oder Tataki, sondern auch im Allgemeinen als mit sauer angemachter Miso kombinierter Bonito gegessen.

Das magere Fleisch des Bonito enthält reichlich das Blut verdünnende EPA (eikosapentänoische Säure) und das die Gehirntätigkeit anregende DHA (Docosahexaensäure). Weiterhin enthält es Vitamine des Vitamin-B-Komplexes und Vitamin D. Das blutfarbene Fischfleisch ist einer der Top-Lieferanten für Vitamin B12. Es gehört zu den Zutaten, denen vorbeugende Wirkung gegen Hypertonie, Arteriosklerose, Anämie und verschiedene Zivilisationskrankheiten zugesprochen wird.

Steingarnelen
車えび

Über die köstlichen Steingarnelen sagt man: „Die Gestalt einer Languste, der Geschmack einer Steingarnele“. Durch den süßen Geschmack und die Zartheit des Fleisches erhält man ein besonderes Esserlebnis. Durch ihren hohen Proteinanteil ist sie sehr fettarm und weil ihr Körper cholesterinsenkendes Taurin und der weiche Panzer Kalzium enthält, ist es empfehlenswert, die gesamte Steingarnele zu verzehren. Okinawa hat die höchste Steingarnelenproduktion Japans, wobei die Insel Kume den höchsten Produktionsanteil besitzt, gefolgt von der Stadt Nanjo, dem Dorf Ginoza und den Inseln Miyako und Ishigaki.
Ungefähr 100 km westlich von Naha liegt die Insel Kume, bei der die tieferen, mineralreichen Meerwasserschichten für die Zuchtfarmen zur Aufzucht der Babygarnelen entnommen werden können. Durch die Aufnahme der reichlich vorhandenen Nährstoffe wachsen die Babygarnelen zu gesunden Garnelen heran, die Krankheiten und Viren trotzen. Es werden für die Aufzucht so gut wie keine Antibiotika verwendet.
Die Aufzucht der Steingarnelen beginnt im Frühsommer und dauert ungefähr 5 Monate, wodurch sie für die Wintersaison zur Verfügung stehen. Auf dem Markt werden sie zu hohen Preisen gehandelt, jedoch können Sie diese Garnelen auf Okinawa sorgenfrei als Sashimi oder Nigiri genießen, weil die Garnelen hier am frischesten sind. Man sagt, dass bei Erwärmung die Süße der Garnelen weiter zunimmt, weshalb auch Tempura oder Frittieren beliebt ist. Weil es nirgends frischere Steingarnelen gibt, nutzen auch Sie diese einmalige Chance und genießen Sie die frischen Steingarnelen.

Umi-Budō
海ぶどう

Diese bei Touristen hochbeliebte Caulerpa-Grünalgenart wird auch „Grüner Kaviar“ genannt. In dem Moment, in dem Sie die kleinen, kugelförmigen Körnchen verspeisen, platzen diese auf und erzeugen zusammen mit einem Meer an Aromen dieses poppige Esserlebnis. Diese Alge ist reich an Vitaminen und Mineralien und kalorienarm. Sie wird präfekturweit gezüchtet und als regionale Spezialität japanweit versandt.

Hauptanbaugebiet ist das im Norden der Hauptinsel liegende Dorf Onna, welches für den Anbau dieser Grünalgen das mineralreiche Meerwasser der offenen See zuführt. Das Wachstum der Algen dauert im Sommer ca. 30 und im Winter ca. 70 Tage. Es werden dabei nur die Algen mit großen Körnchen einzeln per Hand geerntet. Nach der Ernte kommen sie für den Versand in neues Meerwasser und während einer ca. viertägigen Periode werden alle Kleinlebewesen wie beispielsweise Gammaridea von der Grünalge getrennt.