Iheya Insel
Iheya, Insel mit Herz inmitten ursprünglicher Landschaft im Norden Okinawas.

Die Insel ist zirka 80 Minuten mit der Fähre vom Hafen Unten in Nakijin auf der Motobu-Halbinsel im nördlichen Teil der Hauptinsel entfernt. Die Insel Iheya ist für ihr für Okinawa typisches blaues Meer und ihren klaren, schönen Nachthimmel bekannt. Iheya hat es seiner natürlichen Schönheit zu verdanken, dass hier der erste von Japan offiziell anerkannte Nachtmarathon „Iheya Moonlight Marathon“ stattfindet. Die Seele der Insel findet sich nicht nur in der unberührten Natur, sondern auch im traditionellen „Iheyajuutee“ (Gastfreundschaft). Diese ist ein Symbol dafür, dass sich die Menschen dieser kleinen Insel ihre traditionellen Werte in ihrer natürlichen Umgebung erhalten haben. Die frischen Fische und Meeresfrüchte, die im Meer vor der Insel gefangen werden, und der Reis, der zweimal jährlich geerntet wird, sind Hauptbestandteile der schmackhaften Mahlzeiten, die die Insel zu bieten hat.

Das azurblaue, segensreiche Meer Iheyas: reichhaltige Natur und Meereslandschaft.

Ob von einer Aussichtsplattform oder direkt vom Strand aus, das schimmernde, blaue Meer von Iheya überzeugt aus jedem Winkel. Am Sandstrand lassen sich oft Korallenstücke und Muscheln finden. Angefangen bei eigentümlich geformten Felsbrocken mit Kalkanteil bis hin zu farbigen Felsen in den unterschiedlichsten Größen, bietet die Küstenlinie ein interessantes und abwechslungsreiches Bild. Auch am Strand kann man viele seltene Formen entdecken. Der Sand, der vom Meer herangespült wird, lagert sich am Berghang als sogenannte Wellensanddünen an, während der Sand, der durch die Küstenströmung angespült wurde, Landzungen formt.

Sonnenauf- und -untergänge am luxuriösen Strand genießen.

Im Süden Iheyas, kurz vor der Insel Noho, liegt der Strand von Yonezaki. Ein schneeweißer Strand, mit Sand so weich, dass man aufpassen muss, nicht mit den Füßen darin zu versinken. Das weit vom Ufer entfernt smaragdgrün funkelnde Meer verzaubert mit seiner Schönheit jeden Besucher. Von dem Strand aus, der sich an der südlichen Spitze der Insel in einer schmalen Landzunge erstreckt, kann man sowohl den Sonnenaufgang, als auch den Sonnenuntergang genießen. Auch vom Campingplatz aus, ganz in der Nähe des Strandes, hat man einen guten Ausblick auf die in rotes Sonnenlicht eingetauchte Landschaft.

Ein in der Ama-no-Iwato-Überlieferung genannter, erhalten gebliebener Heiliger Ort.

Die Höhle Kumaya auf der Insel Iheya soll der südlichste Schauplatz der japanischen Göttersagenreihe Amanoiwato sein. In der Edo-Periode (1603-1867) soll der Gelehrte Teikan Fujii die Höhle studiert haben, und auch heute noch wird sie von Forschern besucht. Im Norden der Insel findet sich die nicht aus Kalkstein, sondern aus siliziumhaltigen Felsen gebildete Höhle. Sie ist ein offizielles Naturdenkmal Okinawas. Der Eingang ist gerade breit genug, um eine einzelne Person hindurch zu lassen. Wer es durch die enge Eingangspassage geschafft hat, wird von einem unerwartet weiten und hohen Innenraum überrascht. Im Inneren der Höhle befindet sich eine Gebetsstätte, die abgetrennt von der Außenwelt eine mysteriöse Aura umgibt.

Zugang

Flüge: Keine
Fähre: Unten Port (Nakijin, Okinawa) nach Iheya Island, Maedomari Port (ca. 80 Minuten mit der Fähre)

Izena Marine Sektion / Iheya Fähre
TEL: 0980-56-4265

Grundlegende Informationen

Fläche / Einwohnerzahl: 20.66 km² / ca. 1,200 Menschen

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