Izena Insel
Wunderschöne Natur und das ursprüngliche Landschaftsbild von Okinawa: Izena ist die Geburtsinsel von König Shō En (1415-1476).

Im Nordwesten der Hauptinsel von Okinawa, in etwa 55 Fährminuten vom Hafen Unten-ko in Nakijin aus zu erreichen, liegt die an Geschichte und Tradition reiche Insel Izena. Zu Füßen der Anhöhen breiten sich Felder aus, allenthalben mit Ryūkyū-Kiefernwäldchen durchsetzt, die auf Izena eine besonders reizvolle Landschaft bilden. Teil der Landschaft sind drei unbewohnte Inseln: Urugami, von der es heißt, ein Gott sei auf sie herabgestiegen, außerdem die Ruinen-Insel Gushikawa, sowie Yanaha. Mit den Geschicken des Königreichs Ryūkyū ist Izena auf besondere Weise verbunden, Zu den überlieferten Geschichten gehört, dass König Shō En in bäuerlichen Verhältnissen auf dieser Insel geboren wurde, bevor er bis zum Oberhaupt des Ryūkyū-Reiches aufstieg. Historische Stätten besichtigen, gemächlich durch die Dörfer schlendern und am Strand spazieren gehen. Izena bietet jedem Besucher ein passendes Programm.

Steinmauern aus Korallen an Wegen mit Garcinia-Bäumen. Ein Hort des ursprünglichen Okinawa.

Steinmäuerchen aus Korallen gehörten früher in ganz Okinawa zum üblichen Anblick. Da diese traditionellen Bauwerke aber leider auch von der Habu-Schlange (eine giftige Vipern-Art) als Aufenthaltsort geschätzt werden, sind sie andernorts meistens Betonmauern gewichen. Auf Izena gab und gibt es keine Habu-Schlangen, und so säumen auch heute noch die aus einzeln von Hand zusammengefügten Steinen erbauten, niedrigen Mauern die Wege in und um die Siedlungen. Die Steinmäuerchen dienen nicht nur der Umgrenzung von Häusern und Gärten, sie finden sich auch entlang von Feldwegen, und bilden zusammen mit gezielt gepflanzten Garcinia-Bäumen Wind- und Brandschutz. Bei einem Spaziergang durch die Dorfstraßen auf Izena kann man sich leicht in das alte Okinawa zurückversetzen.

Futamiga‘ura - einer der hundert schönsten Strände Japans.

Auf der Südseite der Insel erstreckt sich von der Gusuku-Anhöhe (alter Burgberg) auf dem südöstlichen Zipfel bis zum Gitara-Aussichtspunkt der Küstenstreifen von Futamiga’ura. Vom Aussichtspunkt aus genießt man einen weiten Panoramablick: Direkt vorn liegt die Gusuku-Anhöhe, auf der früher die Burg Isena stand. Dann wandert der Blick auf zwei mächtige, steil aufragende Felsen: „Agi-Gitara“ über der Anhöhe, und „Umi-Gitara“, dem Strand vorgelagert, und schließlich hinüber zur Insel Yanaha. Mit den Tageszeiten wechseln die Blautöne von Himmel und Meer, und das Grün der Insel. Immer wieder verändert und erneuert sich die Aussicht voll atemberaubender Schönheit, an der man sich kaum satt sehen kann.

Großes, traditionsreiches Tauziehen, zu dem auch Besucher willkommen sind.

Mit dem Reisanbau auf Izena geht das Erntefest Un’nā einher, bei dem für eine reiche Ernte gebetet wird. Dieses traditionsreiche Fest wird jedes Jahr im Juni des alten Mondkalenders in allen vier Siedlungen auf Izena begangen, wobei das große Tauziehen den Höhepunkt darstellt. In den Dörfern teilen sich die Teilnehmer jeweils in „Ost“ und „West“, oder in „Nord“ und „Süd“, und treten dann miteinander in Wettstreit. Jeder kann dabei mitmachen, und es macht viel Spaß, mit den Bewohnern der Insel zusammen ein Team zu bilden. Beim Un‘nā finden bis in die Nacht hinein noch weitere Veranstaltungen statt, mit denen Besucher wie Bewohner der Insel eine reiche Ernte erbitten – so das Sunai, bei dem sich jeweils zwei Ringer auf über den Köpfen der Zuschauer getragenen Holzplanken zu behaupten suchen, außerdem ein Sumo-Wettbewerb nach Okinawa-Art, und manches andere mehr.

Zugang

Mit dem Flugzeug: keine
Mit der Fähre: Untenkou – Nakata (Insel Izena) (ca. 55 Minuten mit der Fähre)

Izena Island Versandabteilung / Izena Ferry
TEL: 0980-56-5084

Grundlegende Informationen

Fläche / Einwohnerzahl: 14.16 km² / ca. 1560 Menschen

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