Kume Insel
Kumejima ist die Insel, die man als die schönste unter den Ryūkyū-Inseln gepriesen hat.

Die Insel Kume liegt etwa 30 Flugminuten von der Hauptinsel Okinawa entfernt. Selbst unter den zahlreichen Inseln, die das Ryūkyū-Königreich bildeten, galt diese von der Natur gesegnete Insel als besonders schön, und wurde als solche unter der Bezeichnung „Kumi no Shima“ (etwa: „Schönheit von Ryūkyū“) gepriesen. Fast die gesamte Insel ist als präfekturaler Naturpark ausgewiesen. Der Ostseite vorgelagert erstreckt sich die fast 7 km lange, blendend weiße Sandbank Hate-no-Hama mit einem atemberaubenden Kontrast zum smaragdgrünen Meer. Einem Schildkrötenpanzer ähnlich sehen die natürlichen, regelmäßig sechseckig geformten Steinplatten der „Tatami-Steine“ aus, einer einzigartigen Szenerie am Sandstrand von Kume. Und dies sind nur die beiden berühmtesten Spots von Kume. Darüber hinaus sorgt der Kuroshio-Meeresstrom um Kume für reiche Fischbestände, und die Insel ist auch bei Anglern beliebt. Auf Kume gibt es Zuchtanlagen mit Tiefseewasser für Steingarnelen und Meerestrauben (Umi budo). Gourmet-Reisende kommen hier ganz auf ihre Kosten.

Eine Insel zum Durchatmen.

In der Deutsch benannten Wellnesseinrichtung „Badehaus“ auf Kume wird mineralhaltiges Tiefseewasser aus 612 m Tiefe gefördert und in Anlehnung an deutsche Kurhäuser zur Badetherapie benutzt. Auch gibt es verschiedene Schönheitssalons und weitere Wellnesseinrichtungen, die mit den Ressourcen der Insel Entspannung und Regeneration bieten. In der reichen Natur von Kume lässt sich die Alltagsmüdigkeit leicht abstreifen und eine erholsame, tiefenentspannte Zeit genießen.

Die Gourmet-Insel.

Da auf Kume viel Frischwasser zur Verfügung steht, ist die Insel auch für ihren guten Awamori-Schnaps und hochwertige landwirtschaftlichen Produkte bekannt. Die mit mineralreichem und besonders sauberem Tiefseewasser gespeisten Zuchtanlagen für Meerestrauben und Steingarnelen sind für beide Produkte jeweils die wichtigsten Erzeugungsstätten in ganz Japan. In letzter Zeit sind Hühnchen von Kume unter der Bezeichnung „Kumejima Akadori“ stark gefragt. Ihrem Futter werden Awamori-Hefe und verschiedene Kräuter Okinawas beigefügt. Dank der reichen Fischgründe gibt es natürlich auch ein breites Angebot an Meeresfrüchten, und auf Kume finden sich einige der renommiertesten Feinschmeckerrestaurants der Präfektur Okinawa.

Eine Insel mit reicher Geschichte.

Zur Zeit des Ryūkyū-Königreichs profitierte Kume davon, eine wichtige Etappe auf dem Handelsweg zwischen dem chinesischen Festland und Ryūkyū zu sein. Auf der Insel befinden sich die Ruinen von vier Burgen, Uegusukujō, Gushikawajō, Tonnahajō und Ishikinawagusuku, bei denen Münzen und Töpferwaren aus China ausgegraben wurden, die von einen wirtschaftlichen Wohlergehen zu dieser Zeit zeugen. Unter den vier Burgen ist die Ruine Uegusuku besonders erwähnenswert: Gelegen auf einer Höhe von 310 m, ist sie die am höchsten gelegene Burgruine in der Präfektur Okinawa. Von ihr aus kann man fast die ganze Insel überblicken. Bei gutem Wetter genießt man einen einzigartige Aussicht und erkennt hinter dem Strand Hate-no-Hama weitere Inseln Okinawas.

Zugang

Flugzeug: Direktflüge von Tokio (In Betrieb zwischen 17. Juli – 31. August)
Naha Flughafen > Flughafen Kume Island (ca. 30 Min.).

Fähre: Tomari Hafen, Naha> Kanegusuku Hafen, Insel Kume (ca. 3 – 4 Stunden mit der Fähre).

Kume Shose / Ferry Ryukyu: Neue Kumeshima
TEL: 098-868-2686

Grundlegende Informationen

Fläche / Einwohnerzahl: 59.11 km² / ca. 8,228 Menschen

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